18. April: BUGA Eröffnung und Gründung des „III. Weg“ Stützpunktes Potsdam/Mittelmark

Zwischen dem Angebot rund um die BUGA gab es in Brandenburg an der Havel am 18. April, vor dem Gesundheitszentrum am Hauptbahnhof, auch eine Kundgebung der neonazistischen Partei „Der III. Weg“. Neben dem III. Weg waren Sympathisant_innen der Gruppe „Ein Licht für Deutschland gegen Überfremdung“ und der Kampagne „Tag der deutschen Zukunft 2015“ der Freien Kräfte Neuruppin/Osthavelland (NSFKN) vertreten. Bevor die Gruppe von 30 Teilnehmer_innen in die BUGA-Stadt kam, hielten sie eine Kundgebung in Werder/Havel ab. Weiterlesen

Kundgebung der neonazistischen Splitterpartei „Der III. Weg“

Am Samstag den 18. April veranstaltet die Partei „Der III. Weg“ unter anderem in Brandenburg an der Havel eine Kundgebung unter dem Motto „Ausländerstopp! Für die Zukunft deutscher Familien“. Der Termin ist von der Partei bewusst gewählt, denn am 18. April beginnt die Bundesgartenschau mit einem großen Festakt, folglich werden tausende Gäste in der Havelstadt erwartet. Gleiches gilt für den Ort, sie wollen sich direkt gegenüber vom Hauptbahnhof, über den zahlreiche Besucher_innen anreisen, in der Zeit von 14.00 bis 16.00, positionieren. Wir rufen alle Brandenburger_innen dazu auf ein deutliches Zeichen gegen die rassistische Weltanschauung der Neonazis zu setzen und somit den Besucher_innen der BUGA deutlich zu machen, dass Brandenburg an der Havel kein Ort für Neonazis ist.

Rassistisches und Geschichtsrevisionistisches Workshopwochende im Hof Märkische Heide in Kirchmöser

Bund für Gotterkenntnis (Ludendorff) e. V.

Der 1951 gegründete „Bund für Gotterkenntnis (Ludendorff) e. V“ hat circa 250 Mitglieder. Diese sind durchschnittlich über 80 Jahre alt. Nur einige wenige Mitglieder sind mittleren Alters, so waren beispielsweise am Workshopwochenende in Kirchmöser (s. u.) auch mindestens eine Familie mit Kind vor Ort. Inhaltlich geht es den Ludendorffern um die Vermeidung der Rassedurchmischung und den damit einhergehenden Tod des deutschen Volkes. Hierbei liegt ihnen besonders die Erziehung der Kinder in ihrem Sinne am Herzen, was ihnen wiederholt Einträge in den Verfassungsschutzbericht des Landes Brandenburg brachte. Ihre Weltanschauung wird in dem Vorwort zu ihrem Buch „Die Judenmacht, ihr Wesen und Ende“ deutlich:

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Erfolgreicher Gedenkspaziergang zum 19. Todestag von Sven Beuter

Zum 19. Todestag von Sven Beuter, den 20. Februar 2015, veranstaltete die AG Antifa gemeinsam mit dem Bund Brandenburger Querulanten, der Partei DIE Linke und deren Jugendorganisation [’solid] einen Gedenkspaziergang. Weiterlesen

Sven Beuter – Niemand ist vergessen!

Flyer zur Gedenkveranstaltung für Sven Beuter

Flyer zur Gedenkveranstaltung für Sven Beuter

Am 20. Februar findet zum 19. Todestag von Sven Beuter ein Gedenkspaziergang statt. Dieser startet 18 Uhr in der Mühlentorstraße 13, führt über die Grabenstraße hin zur Havelstraße. „Nicht nur die Teilnahme des Totschlägers von Sven Beuter bei den BraMM-Spaziergängen, sondern auch die aktuelle politische Situation in Deutschland zeigt deutlich, dass Übergriffe auf Menschen, die zu einer Subkultur gehören und/oder sich politisch engagieren, sowie Menschen mit Migrationshintergrund immer öfter Opfer von neonazistisch motivierten Übergriffen werden“ so Jörg Unglaub von der AG Antifa [BRB]. Aus diesem Grund, rufen wir alle Brandenburger_innen dazu auf, sich an dem Gedenken für Sven Beuter zu beteiligen und somit ein deutliches Zeichen zu setzen.

BraMM die 4.

Der harte Kern, sonst wenig Unterstützung

Auch diesen Montag fand das seit vier Wochen leidige Ritual des Spaziergangs der BraMM statt. Wieder meldete Heiko Müller von den REPs die Demonstration an. Wieder wurde hauptsächlich Islam- und Fremdenfeindlichkeit propagiert. Wieder wurde sie eigentlich viel zu stark besucht. Weiterlesen

Aller guten Dinge sind 3…?

…um sich zu einer kompletten Neonaziveranstaltung zu entwickeln?

Wie auch schon bei den letzten Spaziergängen der BraMM, hat sich auch zu dieses Mal die Teilnehmer_innenzahl reduziert. Dem Aufruf der von den Republikanern gesteuerten Veranstaltung folgten circa 70 bis 80 Personen. Obwohl BraMM sich von Menschen, die nicht auf den Grundfesten der Demokratie stehen, zu distanzieren versucht, stellten Neonazis mehr als die Hälfte der Teilnehmer_innen. So nahmen wieder NPDler_innen aus dem Raum Bad Belzig und Premnitz-Rathenow teil. Auch die neonazistische Gruppierung „Ein Licht für Deutschland gegen Überfremdung“ war mit einem Transparent und zwei Schildern vor Ort. Des Weiteren nahmen Personen aus dem Umfeld der islamfeindlichen Internetpräsenz PI-News mit einem Transparent teil. Die Inhalte dieser sind von zahlreichen rechtspopulistischen und neonazistischen Inhalten geprägt. Auch war wieder der Totschläger Sascha L. und fünf weitere Neonazis aus der Havelstadt vor Ort. Abgerundet wurde das neonazistische Spektrum durch fünf bis zehn Personen aus dem lokalen Hooliganmilieu. Somit wurde die selbst gesetzte Maxime sich gegenüber von Personen die „Krawall machen oder extremistisches Gedankengut absondern“ zu distanzieren nicht umgesetzt. Auch wenn in einem Redebeitrag erwähnt wurde, man stehe zum Asylrecht, kann dies kaum als glaubwürdig gelten, da die meisten Teilnehmer_innen aus dem neonazistischem Spektrum kamen und „Angst“ vor einer fantasierten „Überfremdung“ haben. Die Veranstalter_innen geben den Neonazis somit eine Bühne und das obwohl die Republikaner sich von neonazistischen Parteien und Gruppen distanzieren. Weiterlesen

Zweiter BraMM-Spaziergang mit deutlich weniger Teilnehmer_innen – Weitere Spaziergänge angekündigt

Mobilisierungskraft lässt nach

Am Montag den 02. Februar hat die BraMM, Brandenburger für Meinungsfreiheit und Mitbestimmung, ihren zweiten Spaziergang durchgeführt. Auftaktort war wieder der Neustädtische Markt. Wie in der vergangenen Woche füllte sich der abgegitterte Platz nur langsam. Schlussendlich folgten dem Aufruf lediglich 85 Menschen. Die Teilnehmer_innenzahl hat sich folglich halbiert. Hierfür können eine Vielzahl von Ursachen zusammengetragen werden. Weiterlesen

Spaziergang von BraMM-Pegida entpuppt sich als Neonaziveranstaltung

Der BraMM-Pegida-Spaziergang

Ab 18:00 Uhr riefen die Organisator_innen zur Auftaktkundgebung der BraMM auf, bis kurz vor 18:30 blieb der Kundgebungsort jedoch mit circa 15 Personen relativ leer, dann strömten aus verschiedenen Richtungen größere Gruppen von eindeutig erkennbaren Neonazis zum Versammlungsort. Insgesamt folgten dem Aufruf der BraMM-Pegida circa 170 Menschen. Im Folgenden wollen wir einzelne Gruppen von Teilnehmer_innen näher beleuchten. Weiterlesen

PEGIDA distanziert sich von BraMM – AG Antifa ruft weiter zu Protesten auf

PEGIDA distanziert sich von BraMM

Nachdem sowohl die Märkische Allgemeine Zeitung als auch die AG Antifa BRB in der vergangenen Woche auf den politischen Hintergrund der Organisator_innen der BraMM aufmerksam machten, erfolgte zeitnah die Reaktion der Gruppe. Sie verwies darauf, dass die Anmelder der Spaziergänge zwar Mitglieder bei den Republikanern seien, aber alle Personen im Organisationsteam als Privatpersonen handeln. Fraglich bleibt hierbei nur, warum dann gerade die beiden Mitglieder einer rechtskonservativen Partei als Anmelder und V.i.S.d.P auf der Internet- und Facebookpräsenz herhalten müssen. Die Ursache scheint im Personalmangel innerhalb der BraMM zu liegen, denn sie suchen händeringend nach möglichen Ordner_innen für kommenden Montag, wie ein Beitrag auf Facebook zeigti. Weiterlesen